Beratung und Therapie für Beschuldigte

Voraussetzung für den Beginn einer Therapie an unserer Beratungsstelle ist die Bereitschaft, Verantwortung für die übergriffigen Handlungen zu übernehmen und das eigene Verhaltensmuster verändern zu wollen. Bei jugendlichen Beschuldigten erklären sich die Eltern oder zuständige Bezugspersonen damit einverstanden, dass unsere Unterstützung in Anspruch genommen wird.

Nach Kenntnis der persönlichen Vorgeschichte und einer ausführlichen Diagnostik entwickeln wir gemeinsam mit den Klienten oder den Klientinnen individuelle Behandlungsziele. Sie beinhalten das Verständnis für die persönliche Missbrauchsdynamik ebenso wie deren Bearbeitung.

Dazu gehört, die bestehenden Verleugnungsmuster zu erkennen, Einfühlungsvermögen für die Opfer zu entwickeln, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und eigene erlebte Gewalterfahrungen zu bearbeiten.

In diesem Prozess wird der Mensch nicht auf seine Handlungen reduziert, sondern in seiner Ganzheitlichkeit gesehen. Er erfährt Unterstützung in der Bewältigung seiner persönlichen Krisen. Die Therapie fördert ihn in seinen sozialen und kommunikativen Fähigkeiten und hilft ihm dabei, verantwortungsbewusst mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen.

 

Wir unterliegen der Schweigepflicht und unternehmen nichts, ohne vorher die Betroffenen und ihre Angehörigen zu informieren.

 

Das Familienbratt Konfliktsituation in der Familie